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Innenstadt

Seit dem frühen Mittelalter herrscht in der Innenstadt ein reges Treiben. Nicht nur zu den Messezeiten, auch durch die vielen kleinen Gassen mit den zahlreichen Lokalen, Geschäften, Cafes und der große zentrale Marktplatz ziehen jährlich unzählige Touristen und Geschäftsleute in die Stadt. Hier einpaar wirklich schöne Aufnahmen aus alten Zeiten. Zum Teil existieren die Ansichten heute so nicht mehr, da sich durch zwei Weltkriege, die damit verbundene Zerstörung und im Laufe von Jahrzehnten durch städtebauliche Maßnahmen das Stadtbild der Innenstadt verändert hat. Dies kann man gut in der Rubrik "Leipzig heute" nachsehen.

Der Mägdebrunnen


Die Brunnenszene aus Goethes "FAUST". Der am 31. Mai 1906 eingeweihte Mägdebrunnen befindet sich unweit des Leipziger Zentrums auf dem Roßplatz. Die zu seiner Errichtung erforderlichen Gelder wurden von auswärts lebenden Leipzigern aus dem Umland aufgebracht. Der vom Bildhauer Werner Stein erschaffene Brunnen besteht aus einem sechsseitigem Wasserbecken aus weisem Muschelkalkstein, dem an drei Seiten kleinere Wasserbecken vorgelagert sind. Über diesen befinden sich Versalinschriften: "Wer rein Wasser will, muss rein Kannen han."; "Wasser nimmt alles weg, nur schlechte Reden nit."; "Wer mit will trinken, muss mit klinken." Mittelpunkt des Bauwerkes ist die auf der mit Löwenköpfen verzierten Mittelsäule befindliche lebensgroße Bronzefigur einer Wasserträgerin.
 

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Auerbachs Keller


Ist das zweitälteste Lokal Leipzigs und befindet sich im Kellergewölbe der Mädlerpassage. Erstmals wurde er 1438 erwähnt und bekam seine Namensgebung nach Dr. Heinrich Stromer aus Auerbach in der Oberpfalz. Bekannt geworden durch die Schriftstücke von Goethe während seines Studiums von 1765 bis 1768, schreibt er in seinem Faust die Szene in Auerbachs Keller. In der Passage zur rechten und linken Seite des Eingangs zum Keller erinnern die zwei Figurengruppen Mephisto + Faust und die verzauberten Studenten an sein Schaffen. Diese Figuren wurden 1899 aus Bronze gegossen.

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Der Naschmarkt mit Alter Handelsbörse


Der Naschmarkt ist ein heimeliges Plätzchen zwischen dem Alten Rathaus, Alter Börse und dem frühen Burgkeller, entstand im 16. Jahrhundert und war mit Salz- und Brotverkäufen sowie Garküchen schon immer ein Ort leiblichen Wohls. Auf dem Sockel des Platzes steht Goethe. Die Alte Börse wurde 1678 bis 1687 am Naschmarkt errichtet und ist das älteste Barockbauwerk der Stadt. Auffallend ist die symetrische Bauweise. Die Sääle und Räume dienten für Börsenveranstaltungen und zur Messe für Auktionen. Während des Krieges durch Stabbrand 1943 völlig ausgebrannt, erfolgte 1955 der Wiederaufbau. Heute wird das Gebäude für kulturelle Veranstaltungen genutz.

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Das Alte Rathaus und die Arkaden



Das Alte Rathaus befindet sich zur Ostseite des Marktplatzes und ist eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke auf deutschem Boden. Erbaut Mitte des 14. Jahrhunderts verfügt es über den Großen Saal, das Ratszimmer, Archiv und weitere Räume. 1556 bis 1557 wird es vom damaligen regierenden Bürgermeister umgebaut. Auf der Höhe des Turmes befindet sich unterhalb ein Durchgang über den Marktplatz zum Naschmarkt. Noch heute wir der Trum zum alljährlichen Weihnachtstrompeten in der Adventzeit genutzt. Seit 1909 dient das Alte Rathaus als Stadtgeschichtliches Museum.
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Augustusplatz und Oper


Der Augustusplatz befindet sich am östlichen Ende der Innenstadt und gilt als einer der größten und schönsten Innenstadtplätze Deutschlands. Baubeginn war 1785. Der Beschluß zur Namensgebung nach Friedrich August von Wettin, dem ersten König von Sachsen erfolgte 1839. Im Jaht 1928 wurde der Platz von der sozialdemokratischen Stadtregierung in Karl Marx umbenannt, jedoch setzte sich diese Benennung nie ganz durch, denn z.B. in Stadtplänen wurde weiterhin der erste name weiterverwendet. 1990 am Tag der Wiedervereinigung bekam er wieder den ersten Namen zuerkannt. Der Augustusplatz wird dominiert von der Oper, dem Gewandhaus, dem Mendebrunnen, der Universität und dem City-Hochhaus.
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Die Entstehung der Oper geht in das Jahr v1693 zurück und ist das drittälteste öffentliche Opernhaus Europas. Das erste Opernhaus stand bis 1729 auf einem Teilgrundstück am Brühl. Heute befindet sich die Oper vis a vis dem Gewandhaus. Das heutige moderne Opernhaus wurde nach der Zerstörung des alten 1943 an gleicher Stelle von 1956 bis 1960 wieder aufgebaut und war der größte Theaterbau der DDR.
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Der Brühl


Ansicht um 1890 Ansicht um 1915 mit dem
heutigem Kaufhaus
(zu DDR-Zeiten die
"Blechbüchse" genannt,
auf Grund der Fassadenverkleidung
aus Blechteilen)

Der Brühl ist eine der ältesten Straßen Leipzigs und hatte lange Zeit den Ruf der Weltstraße der Pelze, da der Großteil der dort ansässigen Geschäfte Rauchwarenläden und Kirchner waren. Im II. Weltkrieg wurde diese Handelsstraße zum Großteil zertsört und zu DDR-zeiten entstsanden moderne Wohnhochhäuser. Bis 2011 soll hier wieder eine zentrale Einkaufsstraße entstehen.
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Der Mendebrunnen

Die größte und zugleich prachtvollste Brunnenanlage der Stadt. Namengeberin ist Marianne Pauline Mende (gest.1881) Witwe des Kaufmanns Ferdinand Wilhelm Mende, die testamentarisch 150.000 Goldmark "zum Bau eines die Stadt verschönernden Brunnens von monumentaler Architektur" stiftete. Zu ihren Motiven mutmaßte E. Erwin Kisch Mende sei Besitzerin eines Bordells gewesen und wolle mit dem großzügigen Vermächtnis ihr frevelhaftes Leben sühnen. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 189.000 Goldmark. Der Bau begann 1883, die Einweihung erfolgte im September 1886. 1970 wurde der Brunnen wegen des Neubaus des Gewandhauses demontiert und erst 1982 wieder an seinem ursprünglichen Platz in Betrieb genommen. Von 1996 bis 1998 wurde der Brunnen ein weiteres Mal demontiert zum Bau einer Tiefgarage und danach wieder aufgebaut und in Betrieb genommen.

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Die Goethestraße mit Glockenturm



Eine der zentralen Straßen ist die Goethestraße mit dem Krochhaus und dem Glockenturm. Dieses wurde am 1. August 1928 eröffnet. Es ist ein zwölfgeschössiges mit Kalkstein verkleidetes Bürohochhaus und auf dem Turm werden die Glocken von zwei ca. 3m großen Glockenmännern geschlagen. Damals galt dieses Turmschlagwerk als größtes der Welt.
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Das Neue Rathaus


Die Grundsteinlegung erfolgte am 19. Oktober 1899 und nach sechs jähriger Bauzeit wurde das Neue Rathaus gegenüber des Reichsgerichtes auf dem Gelände der alten Pleißenburg 1905 unter Anwesenheit des sächsischen Königs Friedrich August III: eingeweiht. Die Turmhöhe misst 115m. Am Eingang wachen zwei Löwen - Leipzigs Wappentiere. Besonders sehenswert die Wandelhalle und der Ratsplenarsaal. In den Kellergewölben befindet sich das Restaurant "RATSKELLER" entstanden aus einem früheren Weinkeller.

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Das PARK-Hotel



Der Prachtbau, der im Jahre 1913 erstmals als Hotel in Leipzig eröffnet wurde, zählt zu den ältesten Hotels der Stadt. Hinter der denkmalgeschützten Jugendstilfassade wurde 1995 das moderne 4-Sterne Park Hotel der Seaside Gruppe eröffnet. Die Herausforderung war es, ein Hotel zu schaffen, das den Ansprüchen von Business-Reisenden und Urlaubern gerecht wird. Individuelle Wohnkultur im Art-deco-Stil sorgt für einen unvergesslichen Aufenthalt. Eine Besonderheit ist das elegante Restaurant „STEAKTRAIN“, welches stilistisch dem Speisewagen eines berühmten orientalischen Zuges nachempfunden wurde.
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Petersstraße (Einkaufsmeile)




 




Das Reichsgericht


Im Wilhelminischen Reich war es von 1879 bis 1918 eine reine Rechtsmittelinstanz und wurde am 1. Oktober 1879 in Betrieb genommen.Mit Zusammenbruch des III. Reiches wurde 1945 das Reichsgericht durch die Alliierten aufgelöst und nicht wieder als solches errichtet. Heute gehört es zum Bundesverwaltungsgericht.


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Das Siegesdenkmal


Befindet sich an der Nordseite des Marktplatzes und wurde am 18. August 1888 durch den König Albert und Generalfeldmarschal Graf von Moltke eingeweiht. Das Denkmal mit der Germania und den vier Reitern an den Ecken: Kronprinz Friedrich, Kronprinz Albert, Reichskanzler Bismarck und Generalfeldmarschal Moltke misst 3,80m und hat die Runduminnschrift: "Unserer Väter heißes Sehnen-Deutsche Einheit ist erstritten-unsere Brüder haben freudig für das Reich den Tod erlitten-Enkel mögen kraftvoll walten, schwer Errungenes zu erhalten.


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